Der Dampfhammer von unserem Toaster aka Richards

So... Letzter Check: Hab ich alles? Eine vollständige Missionschronik? *abnick* Eine gute Flasche Sarkasmus? *nick und Flachmann auf den Tisch stell* Den großen 40-Kilo Hammer? *wieder nick*
Sehr gut. Dann gibt es jetzt wieder MITTEN IN DIE FRESSE!



Mission: "Q’s Rückkehr" oder "Spielleidenschaft"

Bevor wir anfangen, diese ganze Mission abzuklopfen, bitte ich alle Leser, sich einmal vorzustellen, sie wären ein allmächtiges Wesen. Gut, die Schreiber unter Ihnen brauchen nicht viel Vorstellungsvermögen, die sind sowieso schon Halbgötter, was die Geschichten angeht, die sie schreiben. Aber trotzdem, stellen Sie sich vor, sie jonglieren mit Universen, ändern in der Geschichtsstunde den Lauf der Geschichte, um Ihre Lehrer zu ärgern oder schnippen sich einfach zum Spaß Rund um den Globus oder von einem Ende des Universums zum anderen. Würde ihnen da nicht auch irgendwann einmal Langweilig werden? Also mir schon. Und genauso auch dem Star Trek Allmächtigen vom Dienst. Weil er also zuhause bei seiner Alten nichts mehr zu melden hat und auch der Jüngling, wie bereits die liebe Cathy Janeway erfahren musste, rotzefrech ist, sieht sich unser lieber Q mal nach etwas Abwechslung um. Nur warum er der Meinung ist, dass ausgerechnet die Führungscrew der Starbase Resolution ihm diese Abwechslung verschaffen soll, will mir nicht in den Kopf. Aber ich denke, auch mit einigen Milliarden Jahren auf den Buckel kann man schon mal alt werden, nicht wahr?
Also finden sich die Westentaschencowboys, Küken, Fischli, Pferde, Toaster und die Basemama eines schönen Morgens plötzlich nicht auf der Base sondern auf dem Basiseigenen Schiff, der Horizon wieder. Der Kurs ist gesetzt und wie es sich gehört, kann den keiner mehr ändern. Zumindest nicht, wenn man solche Bretterstapel vor dem Hirn hängen hat, wie diese Exemplare der Gattung Homo Sternenflotticens. Typisch.
Aber während diese Kurzsichtigen noch nach Lösungen suchen, die vor ihrer Nase liegen, konfrontiert Q sie mit ihren Spielgegnern: Die Ph’talmer haben dank Q eine nette kleine Eiszeit spendiert bekommen und wollen durch den Sieg eine kosmische Planetenheizung gewinnen.
Nachdem Schiffsmutti Kathy nach alter Tradition von Captain Kirk „Erst schießen und dann vielleicht fragen“ einen höflichen Erstkontakt initiiert hat, gibt sich Q endlich zu erkennen und erklärt die Spielregeln. Kathy und auch der Rest der Gruppe sind selbstverständlich gar nicht erfreut über diese Bevormundung. Wie eigentlich alle Captains vor ihr auch. Vielleicht sollte mal irgendwer der Sternenflotte verklickern, dass die beste Reaktion auf Q immer lächeln und winken ist? Aber ich sehe schon: Mission impossible.
Na gut. Nach einer kurzen Pause läutet Q dann die erste Runde in diesem Spiel ein. Beide Crews werden auf einen Planeten gebeamt um dort in einer schön altmodischen Schatzsuche einen... na was wohl? Einen Schatz zu finden. Dabei stellt sich raus, dass auch die Ph’talmer nicht gerade mit den Früchten der Intelligenz gesegnet sind, denn während die Sternenflotte gerade noch so die mitgegebene Karte lesen kann, können die Ph’talmer das nun nicht. Also heften die sich an die Fersen der Sternenflottenleute, um ihnen den Schatz vielleicht wieder abzujagen. Und was haben wir am Ende? Genau: de schönste Keilerei. Endlich wird der langweilige Plot mal mit etwas Action aufgepeppt. Nur leider springt hier keiner über die Klinge. Habe ich schon mal was über die Unfähigkeit der Sternenflotte gesagt? Die Ph’talmer sind in der Beziehung nicht besser.
Trotz allem kann die Sternenflotte doch noch den Schatz bergen und Spielleiter Q beginnt sofort die nächste Runde. Diesmal werden die einzelnen Teams aufgeteilt. Jetzt dürfen mal die einzelnen Leute beweisen, dass sie auch in kleinen Gruppen gut zusammenarbeiten. Doch wie zu erwarten treten sie dabei von einem Fettnäpfchen ins andere und schaffen es auch nur teilweise, das Ziel zu erreichen. Genaueres wird später behandelt.
Und auch nach der Rückkehr aller Teams bleibt wenig Zeit. Denn Q lässt mal wieder den Sadisten raushängen und schickt sie wieder in Teams nach draußen, damit sie sich noch einmal blamieren. Wie immer gehe ich später genauer darauf ein.
Schließlich und endlich bläst Q zum Showdown und lässt die Sternenflottenleute zusammen mit ihren Gegenspielern gegen ein Monster aus der Vergangenheit der Ph’talmer antreten. Dass sich die Sternenflottenleute bei dieser Sache natürlich wieder mal blöder anstellen, als der Sicherheitsdienst erlaubt, dürfte ja allen Lesern bekannt sein. Aber hier schaffen sie es doch wirklich einmal, fast alle Ph’talmer zu opfern ,als die alle Versäumnisse der Schlafanzugträger wieder ausbügeln müssen. Undank ist der Welten Lohn.
Und woran erkennt man, dass Q langsam alt wird? Genau: er lässt beide Kontrahenten gewinnen. Hat der jetzt Tomaten auf den Augen? Das sieht doch sogar ein Blinder, dass es in einem Duell dumm gegen dümmer keinen Sieger geben kann! Das muss wohl an der Uniform liegen. Q hat schon lange genug diese Uniform an, dass der allgemeine Verfall in der Sternenflotte wohl auf ihn übergreift. Ich empfehle ihm, mal wieder für einige Millionen Jahre ins Kontinuum zurück zu kehren und die Vogelscheuche zu sein. Das würde helfen.

Und wie immer haben wir einige Szenen, die gesondert behandelt werden:

Runde 2: Wo geht’s lang?
Ich stelle die zweite Runde im Spielchen Schlafanzug gegen Pelz unter das Thema eines Labyrinths:
Denn der XO mit dem langen Gesicht und die koffeinabhängige Technikerin kommen schon mal in einem Labyrinth an. Dass es eines ist, merken sie erst, als Antilles Bekanntschaft mit einer Wand macht, was sein Gesicht aber nicht verkürzt. Leider gibt hier der klügere auch nicht nach. Schade, wäre auch zu einfach gewesen.
Ein gemischtes Team aus Sicherheitsgranaten, Wachhündchen, Techniktrills Pflanzenhybriden und Wissenschaftsträumern dürfen sich in einem andern Labyrinth vergnügen. Sie dürfen das beliebte Spiel Gotcha spielen. Nur was die vielen Kaninchen sollen, weiß keiner.
Derweil schiebt die Basemutter ihre Toaster und eine Medizinerin als Spielfiguren über das Feld. Ich hoffe, sie freut sich mal, dass sie endlich mal Befehle geben darf, die auch befolgt werden. Über den Nutzen den das bringt reden wir später. Außerdem beweist Q wieder einmal seinen wirren Geschmack, indem er die Beinbekleidung der Commodore kürzt. Also wirklich, Q: DAS geht wirklich zu weit.
Und auch Aerys darf spielen. Und zwar Mensch-ärgere-dich-nicht. Auch ihre Spielfiguren sind diverse Leute aus der Mannschaft. Nur scheint Q auch hier bereits das Fernsehen des 21. Jahrhunderts als Vorlage genommen zu haben. Wie sonst würden Sie sich erklären, das wie Promi-ärgere-dich-nicht gespielt wird? Aber selbstverständlich ohne Promis und mit Sternenflottenleuten.

Runde 3: Fly away
In dieser Runde lernen die Spieler fliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Langgesicht Wätsch und Sein Wissikollege dürfen sich auf Asteroiden setzen und die in einem Luftkampf gegen die Ph’talmer lenken. Da kann natürlich Wedge mit seinem bekannt miesen Flugstil auch sofort überzeugen und setzt sein Fluggerät wie erwartet mit gekonntem Nichtskönnen ins Aus. Die weiteren Versuche enden ähnlich. Aber wenigstens schafft Mr Antilles Kontinuität.
Auch ein technisches Team lernt fliegen... wobei das technische bei einem Mitglied sehr wörtlich zu nehmen ist: Zwei Techniktrills ein Wedge-Lehrling und fehlgeschaltete Toaster dürfen zeigen, dass sie Shuttles fliegen können. Nur leider ein Shuttle des Gegners. Und bis die schaffen, es zu verstehen, können die Ph’talmer ihr Shuttle rechtzeitig weg bringen. Da schwöre ich doch lieber wieder auf die alte Garde von den Enterprises oder anderen bekannten Filmen. Die kriegen das schneller hin. Mit Mittagspause.
Nicht fliegen aber suchen dürfen Basemama Smitty, und drei Begleiter. Eigentlich ist es einfach, auf einem Schiff die Brücke zu finden. Aber wie macht man das, wenn man nur noch vier Zentimeter groß ist? Meist muss man nur irgend was kaputt machen um Wartungstechniker zu rufen, und sich dann an dessen Schnürsenkel zu heften. Aber sein wir doch mal ehrlich: abgesehen von der Frage, ob Sternenflottenschuhwerk überhaupt Schnürsenkel hat, gehen Techniker nach getaner Arbeit zurück in den Maschinenraum und nicht zur Brücke. Na bei der Inkompetenz ist das kein Wunder, dass auch dieses Spiel verloren ist.
Derweil kümmern sich Besserwissis und Doktoren um ein zartes Pflänzchen, das man blühen lassen soll. Und hier geschieht ein Wunder: Die Leute von der Sternenflotte machen zum ersten mal etwas richtig! Nur gefällt das Q nicht und deshalb klaut er einer Medizinerin ihren pflanzlichen Begleiter. Hier sieht man mal, dass selbst die Mächtigen nicht zufrieden zu stellen sind. Oder ist es wirklich so, dass Q auf seine alten Tage stur wird?
Wie auch immer: Der Stahlmann und seine Begleiter/innen dürfen Robin Hood spielen und die gefangene „Lady Marion“ alias Lucy Naresh aus den Händen der Ph’talmer befreien. Natürlich finden unsere Helden jedes einzelne Fettnäpfchen und lassen keines aus. Wenn sie die ausgelassen hätten, wäre die Mission sicher schneller geschafft worden. Immer diese Trödelei!
Und während sich alle vergnügen, werden sie von Ricarda beobachtet, die von Q die Erlaubnis bekommen hat, in drei Spielen nach Wahl einzugreifen. Langweiliger Job, nicht? Gut, dass der liebe Q vorgesorgt hat und Ricardas Begleiterin in einen Mann verwandelt. Das sollte etwas Entspannung... ach nein. Unser Toastbrot lehnt diese willkommene Abwechslung ab und will lieber das Spiel gewinnen. Na prima! Sie macht sich schon recht gut: wenn Man(n) will hat Frau Migräne, oder so.

Fazit:
Also Q ist wieder da, was? Nur leider ist die Idee eines Spielchens, das er inszeniert schon so alt wie ein Trillsymbiont mit mindestens sieben Wirten. Vielleicht sollte man mal diesen Q durch einen anderen ersetzen. Nur wie das enden kann, hat uns Q2 gezeigt. Diese Leute können nichts anderes als Chaos machen. Und auch noch immer das gleiche Chaos.

Note: 4 (Ich hatte es hier schon ziemlich schwer, was herauszuklopfen)

(Die Noten repräsentieren, wie schwer ich es habe, alle Missstände herauszuklopfen und werden von 1 bis 5 vergeben. Damit ist 5 aber eher eine Anzeige für eine wasserdichte Vorstellung, da ich dann wirklich Probleme hatte, etwas zu finden)

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