Der Dampfhammer von unserem Toaster aka Richards

Die liebe Sternenflotte. Wenn man sich diese Leute anschaut, dann kann man sie durchaus mit einem futuristischen umgekehrten König Midas vergleichen. Oder um es unkompliziert auszudrücken: was die anfassen, wird nicht zu Gold sondern zu Schrott. Und das müssen dann die Techniker wieder reparieren. Allerdings gibt es auch so Sachen, die sind dazu da SIE NOCHMAL ZU ZERSTÖREN.


Mission: „Clocks“ oder „Wie spät isses?“

Wer wünscht sich das nicht: Einfach mal die Zeit etwas strecken, so dass man bei Schulaufgaben, Klausuren oder anderen Arbeiten, wo man innerhalb einer Frist fertig werden muss, einfach ein bisschen mehr Zeit hat. Starfleet Engineering Corps macht es möglich. Mit dem neuen Clocks-Generator. Stauchen oder strecken Sie die Zeit wie immer Sie wollen. Made by Federation und Klingon.
Moooooooment mal. Klingon? Die Föderation entwickelt was zusammen mit den Klingonen? Also inkompetente Sternenflottenwissenschaftler arbeiten mit klingonischen Ingenieuren zusammen, die zu ungeschickt sind einen Schraubenschlüssel zu halten und von allen Werkzeugen nur den Hammer am besten bedienen können? Und dann erwarten sie auch noch, dass da was Konstruktives raus kommt. Madre Madonna sind die blauäugig. Da haben wir doch den Schrott schon, bevor ihn die Sternenflotte richtig anfasst.
Vielleicht hätte auch alles besser ausgehen können, wenn sich die Leitung des Engineer-Corps nicht entschlossen hätte, das ganze Projekt auf der Starbase Resolution zu testen. Ich hoffe mal, die bringen ne Menge kosmischen Klebstoff mit. Denn wenn diese Spezialisten schon ein so stark vorbelastetes Material anfassen, könnte mehr als nur Schrott rauskommen. Was erfahrungsgemäß dem Raumzeit-Gefüge nicht gefallen dürfte.
Aber vielleicht sehe ich auch nur zu schwarz, denn zu Beginn verläuft alles friedlich. Die USS Reliant und die IKS Pagh schlagen auf der Base auf und nach den obligatorischen Begrüßungen macht man sich dann daran, diesen Generator zu testen. Und – oh wunder – beim ersten Test bleibt alles heile. Sollte da jetzt endlich mal eine Wende kommen? PUSTEKUCHEN! Denn schon beim zweiten Test geht’s haarig zur Sache und der von mir prophezeite Super-GAU ist im Anmarsch. Bei der Reliant und der sie begleitenden Horizon macht es einmal kräftig BOOOOOOM und schon haben wir einen netten Subraumriss im All, der beide Schiffe verschlingt. Juhu! Endlich ist gleich ein ganzer Schwung dieser Versager von der Bildfläche! Und um das ganze noch besser zu machen, schnappt sich die zurückgebliebene Crew das Klingonenschiff um wie die Lemminge hinterher zu fliegen.
Und wirklich ist der Riss noch offen, als man dort ankommt. Aber anstatt sofort reinzufliegen und vielleicht für immer zu verschwinden, bleibt man erst mal auf Sicherheitsabstand und stellt Messungen an. Wollen die erst mal nachmessen, wie sie am besten reinfliegen um auch wirklich das größtmögliche Chaos zu verursachen? Na das will ich sehen...
Derweil stolpern auf Reliant und Horizon die Leute plan- und ziellos durch die Gänge und versuchen der Lage wieder Herr zu werden. Also normaler Alltag bei der Sternenflotte. Man entdeckt, dass sich beide Schiffe wohl im Flüssigraum befinden. Wie schnell man das herausgefunden hat. Diese Sternenflottenleute schwimmen doch schon ewig in Milch oder fischen im Trüben. Da sollten sie doch Flüssigkeiten erkennen, oder nicht?
Wie auch immer: schließlich schaffen es die Horizon und das Klingonenschiff eine TtT-Verbindung (Toaster to Toaster) aufzubauen und über beide Basetoaster miteinander zu kommunizieren. Also normale Ingenieure würden ja eher die Kommunikation reparieren, aber darauf kommen diese Langsamdenker wohl nicht.
Plötzlich kommen weitere Leute dazu, die mitspielen wollen: Auf den beiden Schiffen im Flüssigraum erkennt man sich nähernde Schiffe der Spezies 8472. Hoffentlich geben die denen endlich mal den Gnadenschuss! Aber man kennt ja, dass das bei mir nur beim Wunschdenken bleibt. Aber zumindest sorgt sie für genug Panik, dass Katche und der Klingonencaptain befehlen, das Klingonenschiff auch in den Flüssigraum zu bringen. Also düst die Pagh, gesteuert vom Basetoaster mit dröhnenden Triebwerken los und durchbricht die Mauer zwischen den Universen. Zumindest könnte man das aus dem Flugstil des Toasters so sehen.
Doch als die Horizon endlich auf der anderen Seite ist, gehen die Katastrophen weiter: Ein Zeitstrudel öffnet sich. Aber HALLO! Da haben unsere Chaosmeister von der Sternenflotte tief in die Trickkiste gegriffen. Mal wieder richtig geklotzt, die Damen und Herren.
Man macht sich also mit der baseüblichen Langsamkeit daran, die Schäden zu reparieren. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich in dieser Zeit ein viertes Schiff hätte fertig bauen können? Ist aber so. Kein Wunder... wenn man schon Schlafanzüge als Uniformen trägt wird man auch immer träger.
Als nächstes stecken die Leute von der Sternenflotte ihre hohlen Köpfe zusammen und beraten, was sie machen wollen um den Strudel zu schließen. Natürlich muss es kräftig Rumms dabei machen, schließlich haben unsere Masters of Desaster einen Ruf zu verlieren. Also koppelt man den Clocks-Generator aus der Reliant aus und schmeißt ihn direkt in den Strudel rein, wo er auch erwartungsgemäß Boom macht. Und hilfsbereit wie sie sind machen die Spezies 8472 dann den Strudel zu. Es gibt zwar Stimmen die behaupten, der Clocks-Generator hat bei der Schließung auch noch mitgespielt, aber wir wissen doch alle, dass die Sternenflotte nichts kann. Die sollten lieber alle einem Nähkurs beitreten!
Als wäre das das Stichwort, beginnen jetzt alle drei Schiffe damit, den Riss zwischen Normal- und Flüssigraum mit Subraumimpulsen zu vernähen. Natürlich zeigt sich hier wieder, dass die Sternenflottenangehörigen blutige Anfänger im Nähen sind, denn anders ist es nicht zu erklären, dass sie die Stiche viel zu groß machen und am Ende fast einen Toaster zurücklassen müssen. Aber seltsamerweise schaffen sie es wieder alle Leute zusammen zu bekommen. Schade.

Und wie immer gehen wir auf besondere Begebenheiten ein.

„Ich will’s aber wissen“ *quengel*
Wer kennt die kleinen Plagegeister (auch Kinder genannt) nicht? Fragen dir dauernd Löcher in den Bauch und geben sich mit keiner ausweichenden Antwort zufrieden. So ein Exemplar (im Folgenden Sandy genannt) kommt auf die Base und steckt auch gleich mal überall seine Nase hinein. Und selbst als die „Erwachsenen“ (sind sie das überhaupt?) ihm das verbieten, quengelt er weiter und steckt weiter seine Nase überall rein. Mein Tipp an die Basecrew: Gebt Klein-Sandy doch nen Lolly und das was er haben will! Aber nein, dann pfuscht dem Basepapi Jamaika-Katche der „Big Brother“ Richards in die Erziehungsangelegenheiten. So wird der Kleine niemals lernen, was er wissen darf und was nicht.

Pärchenbildung auf der Base
Nachdem das Base-Traumpaar Smitty und Wätsch sich leider entschieden haben die Sternenflotte zu verlassen, fehlt es leider plötzlich an einem neuen Quoten-Traumpaar. Zeit also für eine Runde BSDSP (Base sucht das Superpärchen). An Kandidaten mangelt es nicht. So haben wir in der Engeren Wahl sicher Mr Jason Hawk und Miss Stefanie Shadows. Beide hatten schon seit kurz vor der Mission zusammengefunden und hielten trotz Nachschnüffeleien von Klein-Sandy und einer sehr resoluten Familie bei Ihr zueinander.
Ein weiterer Anwärter auf das Traumpaar sind sicherlich Rasta-Katche und Medi-Lone. Auch wenn zum Anfang noch nicht viel zu bemerken ist, knistert es spätestens als Mnemo sich „wie zufällig“ auf Katche fallen lässt. Das wird den Vornamen nach unser neues M&M-Pärchen.
Als weitere Kandidaten haben wir auch noch Richards und Ricarda. Auch wenn sich so eine Partnerschaft eher als „Geschwister“ definiert wird, sind doch beide ein nahezu unzertrennliches Pärchen, das sogar eine gemeinsame Verbindung besitzt.
Ein letzter Kandidat ist noch Guybrush „Softwarepirat“ Schniefwood zu nennen. Doch wer ist die (un-) Glückliche Partnerin? Ist es die noch aus den letzten Missionen bekannte Giftmischerin Tiwele oder doch der Bordcomputer? Wer weiß? Im letzten Fall ist sein Stick allerdings inkompatibel.
Die Entscheidung wird im nächsten Dampfhammer bekannt gegeben.

Fazit:
Wieder mal ein Sternenflotten-Experiment, das voll daneben geht. Solcherlei Szenarios kennt man bereits auch aus TOS und TNG. Aber dennoch ist der Clocks-Generator eine neue Idee. Schade das er jetzt kaputt ist.

Note 2+

(Die Noten repräsentieren, wie schwer ich es habe, alle Missstände herauszuklopfen und werden von 1 bis 5 vergeben. Damit ist 5 aber eher eine Anzeige für eine wasserdichte Vorstellung, da ich dann wirklich Probleme hatte, etwas zu finden)

:: zurück ::